HolzLand: Wie KI-Kompetenz vom Team in den ganzen Konzern gewachsen ist.
Holzfachhandel

8000+Unternehmensgröße
68Anzahl der Teilnehmer
Über das Unternehmen
Die HolzLand GmbH ist eine führende Kooperation für den Holzfachhandel in Europa. Mit Sitz in Dortmund fungiert sie als zentrale Schnittstelle für über 450 Standorte und unterstützt ihre Gesellschafter in den Bereichen Zentraleinkauf, Marketing, IT-Dienstleistungen und Logistik. Das Unternehmen versteht sich als Innovationstreiber einer traditionellen Branche und setzt darauf, seine Partner durch digitale Services und moderne Management-Methoden wettbewerbsfähig zu halten. Mit einer starken Dienstleistungsorientierung betreut HolzLand ein riesiges Sortiment und komplexe Datenströme zwischen Lieferanten und Händlern.
Ausgangssituation / Challenge
Vor dem Start des KI-Führerschein s stand HolzLand vor mehreren Herausforderungen. Künstliche Intelligenz wurde bereits vereinzelt genutzt, allerdings dezentral, ohne klare Struktur und ohne strategische Einbettung. Einige Mitarbeitende experimentierten mit Tools, andere waren skeptisch. Es fehlte ein gemeinsames Verständnis, wie KI produktiv, sicher und unternehmensweit eingesetzt werden kann. Gleichzeitig wuchs der Druck, Prozesse effizienter zu gestalten, Content schneller zu produzieren und neue digitale Services für Händler zu entwickeln. Die Frage war nicht mehr, ob KI eingesetzt werden sollte, sondern wie. HolzLand entschied sich daher bewusst für einen strukturierten Enablement-Ansatz mit dem Ziel, Wissen aufzubauen, Use Cases zu identifizieren und KI nicht nur als Experiment, sondern als strategisches Werkzeug zu etablieren.
Die Lösung von snipKI
Mit dem KI-Führerschein von snipKI wurde ein unternehmensweites Enablement-Programm umgesetzt, vollständig angepasst auf die bestehende meinGPT-Umgebung von HolzLand.
Der gesamte KI-Führerschein wurde so konzipiert, dass jede Übung, jeder Use Case und jede Tool-Einführung auf reale Aufgaben der einzelnen Mitarbeitenden abgestimmt war, wodurch ein unmittelbarer Transfer in den Arbeitsalltag möglich wurde und KI-Anwendungen von Anfang an praxisnah, relevant und dauerhaft nutzbar sind.
Um unterschiedliche Vorkenntnisse optimal abzuholen, wurden die insgesamt 68 Teilnehmenden in zwei Gruppen aufgeteilt:
Eine Anfängergruppe für Mitarbeitende ohne oder mit wenig KI-Erfahrung
Eine Fortgeschrittenengruppe für Power-User und experimentierfreudige Mitarbeitende
Diese Differenzierung ermöglichte individuelles Lerntempo, praxisnahe Übungen und eine deutlich höhere Aktivierung.
Der Fokus lag dabei nicht nur auf Prompting, sondern auf echter Anwendungskompetenz: Assistenten bauen, Prozesse automatisieren, Use Cases entwickeln und KI strategisch denken.
Implementierung im Alltag
Bereits Im HR-Bereich wurden einige Assistenten entwickelt, unter anderem zur Prüfung von Stellenanzeigen mit Fehleranalyse sowie zur Erstellung differenzierter Arbeitszeugnisse. Die Bearbeitungszeit pro Zeugnis sank von rund 20 Minuten auf etwa 5 Minuten.
Im Marketing entstanden spezialisierte Assistenten für::
Social-Media-Community-Management mit automatisierten Kommentarvorschlägen
SEO-Optimierung (Title-Tags, Alt-Texte, Keyword-Analysen)
Automatisierte Headline-Kürzungen bei Website-Relaunches
KI-generierte Blogartikel auf Basis bestehender PDF-KatalogeErstellung einer kompletten Pressemitteilung in Copilot – von der KI-generierten Rohfassung mussten nur minimale Anpassungen vorgenommen werden.
Ein besonders wirkungsvoller Case:
Headlines für Händler-Websites mussten früher manuell angepasst werden. Durch die Automatisierung mit KI entfallen diese Stückkosten komplett: Für den Händler spielt es preislich nun keine Rolle mehr, ob 60 oder 600 Headlines benötigt werden.
Auch operative Prozesse bei Händlern wurden optimiert. Ein Beispiel aus der Praxis: Zuschnittslisten für Holzplatten, die zuvor manuell aus PDFs übertragen und optimiert wurden, werden nun automatisiert verarbeitet. Das spart rund eine Stunde Arbeit pro Tag bei höherer Genauigkeit.
Parallel nutzen Führungskräfte KI als strategischen Sparringpartner, zur Strukturierung von Ideen per Spracheingabe oder zur Erstellung von Management-Zusammenfassungen aus Datenquellen.
Die KI wurde damit nicht als Spielerei genutzt, sondern als Arbeitsinstrument in HR, Marketing, IT, Händlerberatung und Strategie.
Ergebnisse
Die Ergebnisse zeigen eine klare Entwicklung: – Deutliche Zeitersparnis bei administrativen und textlastigen Aufgaben – Höhere Qualität durch integrierte Fehlerprüfung und Feedbackschleifen – Neue, marktfähige Produkte für Händler (z. B. KI-basierte Blog-Services) – Schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeitender – Spürbare Aktivierung im gesamten Unternehmen
Mehrere Teilnehmende berichteten, dass sie ohne meinGPT nicht mehr arbeiten möchten.
Eine zentrale Erkenntnis aus dem Feedback-Call war: KI reduziert nicht die Arbeit, sondern verändert sie. Routineaufgaben werden schneller erledigt, wodurch Raum für kreativere und strategischere Tätigkeiten entsteht. Statt reiner Effizienz entstand ein Innovationsschub. Mitarbeitende entwickelten eigene Assistenten, neue Automatisierungsideen und Produktkonzepte.
HolzLand entschied sich daher, das Thema nicht auslaufen zu lassen, sondern 2026 mit einem Momentum-Programm weiterzuführen. Geplant sind Automatisierungs-Workshops, strategische Weiterentwicklung und die produktive Umsetzung konkreter Use Cases.
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